Landwirtschaft

Ackerbau und Tierhaltung

Der KOX-Hof ist ein gemischter landwirtschaftlicher Betrieb. Ackerbau und Tierhaltung bilden seit vielen Jahren die beiden großen Standbeine unserer Arbeit. Beides hat sich über die Jahre weiterentwickelt – durch Erfahrung, Spezialisierung und den Einsatz moderner Technik.

Unsere Flächen liegen in Nordrhein-Westfalen, größtenteils im Umkreis von etwa 15 Kilometern um den Hof. Die fruchtbaren Böden am Niederrhein und gute Möglichkeiten zur Bewässerung bieten besonders gute Voraussetzungen für den Anbau von Kartoffeln und Gemüse.

Ackerbau

Vielfalt auf unseren Feldern

Der Schwerpunkt unseres Ackerbaus liegt auf Kartoffeln. Daneben bauen wir Zwiebeln, Möhren, Kohl, Zuckerrüben und Getreide an. Unterschiedliche Kulturen und eine sorgfältig geplante Fruchtfolge helfen uns, die Flächen langfristig sinnvoll zu bewirtschaften.

Gerade beim Kartoffel- und Gemüseanbau kommt es auf viele Faktoren an: Boden, Sorte, Witterung, Bewässerung und der richtige Zeitpunkt für Aussaat, Pflege und Ernte. Vieles davon lässt sich planen und mit moderner Technik unterstützen. Landwirtschaft bleibt trotzdem eine Arbeit mit der Natur – und damit jedes Jahr ein wenig anders.

Kartoffeln – unser Schwerpunkt

Mit dem Kartoffelanbau begann der KOX-Hof 1994. Was damals auf sieben Hektar startete, entwickelte sich in den folgenden Jahrzehnten zum wichtigsten Bereich unseres Ackerbaus.

Heute bauen wir Speise-, Verarbeitungs- und Frühkartoffeln an. Für eine besonders frühe Ernte werden Pflanzkartoffeln vorgekeimt und bereits im Frühjahr unter Folie ausgepflanzt.

Ein wichtiger Teil unserer Arbeit beginnt erst nach der Ernte. Durch unterschiedliche Lagerverfahren können wir Kartoffeln über viele Monate unter kontrollierten Bedingungen lagern. So sind wir in der Lage, unsere Partner nahezu das ganze Jahr über zuverlässig mit Kartoffeln zu beliefern.

Zwiebeln, Möhren und weitere Kulturen

Neben Kartoffeln hat besonders der Zwiebelanbau in den vergangenen Jahren an Bedeutung gewonnen. Wir bauen unterschiedliche gelbe und rote Zwiebeln sowie Gemüsezwiebeln an.

Auch Möhren gehören zu unseren Kulturen. Je nach späterer Verwendung unterscheiden sich Sorte, Aussaatstärke und Anbau. Ein Teil wird für den Handel produziert, andere Möhren gehen an Verarbeiter und werden beispielsweise für Großküchen und Gastronomie aufbereitet.

Hinzu kommen Kohl, Zuckerrüben und Getreide. Welche Kultur auf welcher Fläche angebaut wird, hängt auch von der Fruchtfolge ab. Kartoffeln und Zwiebeln brauchen ausreichend lange Anbaupausen. Deshalb arbeiten wir mit anderen landwirtschaftlichen Betrieben in der Region zusammen und tauschen geeignete Flächen.

Lagerung und Aufbereitung

Nach der Ernte ist die Arbeit nicht vorbei

Kartoffeln und Zwiebeln sind Naturprodukte, deren Qualität auch nach der Ernte erhalten werden muss. Deshalb haben wir in den vergangenen Jahren kontinuierlich in unsere Lager- und Aufbereitungstechnik investiert.

Je nach Produkt und gewünschter Lagerdauer nutzen wir unterschiedliche Verfahren. Kartoffeln und Zwiebeln können lose gelagert oder in Kisten gekühlt und belüftet werden. Temperatur, Luftführung und Feuchtigkeit lassen sich dabei gezielt steuern.

Auch vorhandene Gebäude entwickeln wir dafür weiter. So wurde ein ehemaliger Stallbereich am historischen Hofstandort zu einem modernen Zwiebellager umgebaut. Auf diese Weise nutzen wir bestehende Flächen neu und passen sie an die heutigen Anforderungen des Betriebs an.

Tierhaltung

Ein fester Bestandteil unseres Betriebs

Die Schweinehaltung gehört seit vielen Jahren zum KOX-Hof und ist auch heute eines unserer beiden großen landwirtschaftlichen Standbeine. Dazu gehören Sauenhaltung, Ferkelaufzucht und Schweinemast.

Der Schwerpunkt der Sauenhaltung und Ferkelaufzucht befindet sich an der Andreashof KG. Weitere Standorte dienen der Schweinemast. Die einzelnen Bereiche greifen ineinander und werden von festen Mitarbeitern betreut.

Wachsen soll die Tierhaltung derzeit nicht weiter. Unser Augenmerk liegt darauf, die vorhandenen Bereiche gut zu führen und sie technisch und organisatorisch den heutigen Anforderungen entsprechend weiterzuentwickeln.

Sauenhaltung und Ferkelaufzucht

An der Andreashof KG werden die Sauen gehalten und die Ferkel aufgezogen. Nach der Geburt bleiben die Ferkel zunächst bei der Sau und wechseln anschließend in die Ferkelaufzucht. Mit einem Gewicht von rund 30 Kilogramm gehen die meisten Tiere an Mastbetriebe in der Region.

Die Arbeit im Stall wird heute umfassend durch Technik unterstützt. Fütterung, Temperatur, Lüftung und Stallklima werden überwacht und gesteuert. Gleichzeitig bleibt die tägliche Kontrolle durch die Mitarbeiter unverzichtbar. Technik kann vieles erleichtern – den Blick auf das Tier ersetzt sie nicht.

Auch Hygiene und Biosicherheit spielen eine wichtige Rolle. Die verschiedenen Stallbereiche sind klar voneinander getrennt und folgen festen Hygieneabläufen, um Tiere und Bestände möglichst gut zu schützen.

Schweinemast

Einen Teil unserer Ferkel mästen wir an eigenen beziehungsweise gepachteten Standorten selbst. Die übrigen Tiere gehen an Mastbetriebe in der Region. Auch die weitere Vermarktung erfolgt innerhalb Deutschlands und überwiegend über kurze Wege.

Damit bleibt die Tierhaltung eng mit der Region verbunden. Langjährige Beziehungen und feste Partner sorgen dabei für verlässliche Abläufe zwischen Ferkelaufzucht, Mast und Vermarktung.

Tierwohl und Qualität

Wer Tiere hält, trägt Verantwortung für sie. Für uns bedeutet das vor allem, täglich genau hinzusehen und die Bedingungen im Stall so zu gestalten, dass es den Tieren gut geht.

Dazu gehören ausreichend Platz und Beschäftigungsmöglichkeiten ebenso wie eine zuverlässige Fütterung, gutes Stallklima, Hygiene und eine sorgfältige Gesundheitskontrolle. Moderne Technik hilft uns dabei, viele dieser Bedingungen rund um die Uhr zu überwachen.

Unsere Tierhaltung arbeitet nach den Vorgaben des QS-Systems und nimmt an der Initiative Tierwohl teil. Regelmäßige Kontrollen und eine umfassende Dokumentation gehören damit ebenso zum Betriebsalltag wie die praktische Arbeit mit den Tieren.

Für uns gehören eine verantwortungsvolle Tierhaltung und ein wirtschaftlich gut geführter Betrieb zusammen.